November 26, 2009 von heizungstechnik
Zwar haben die letzten Klimagipfel nicht das Ergebnis erbracht was sich vielleicht viele Bürger vorstellen, aber bevor man auf die große Politik wartet kann jeder seinen Teil zur Verbesserung der Umwelt beitragen. Vor allem unsere Heizungsanlagen gehören zu den größten Kohlendioxid Erzeugern und Energieverbrauchern überhaupt.
Eine große Anzahl an unterschiedlichen Fördermaßnahmen für erneuerbare Energien sollen Bauherren und Anlagenbetreibern jetzt den Schritt zu einer Heizung mit erneuerbaren Energien erleichtern und dafür sorgen, dass viele der überalterten Heizkessel aus unseren Kellern verschwinden sollen.
Die Wärmepumpe steht dabei auf den Wunschzetteln etlicher Hausbesitzer ganz oben. Die Wärmepumpe nutz dabei die in der Umwelt vorhandene Energie. Dies kann die Luft, das Erdreich oder auch Wasser sein. Dazu stehen je nach Wärmequelle unterschiedliche Typen an Wärmepumpen zur Verfügung.
Die Erdwärme wird von der Erdwärmepumpe genutzt. Dabei werden Rohrschlangen oder Erdsonden gesetzt durch die Wasser fließt und so die Umweltwärme zur Wärmepumpe bringen. Wärmepumpen die Energie aus dem Wasser nutzen, arbeiten ähnlich. Hierbei sind Brunnen oder Oberflächen Wasser als Wärmequelle erforderlich.
Wärmepumpen die ihre Energie aus dem Erdreich oder dem Wasser beziehen, sind die effizientesten Wärmepumpen. Sie erzeugen aus einer Kilowattstunde zugeführte Energie bis zu vier Kilowattstunden Wärmeenergie. Der Nachteil bei diesen Wärmepumpen ist der höhere Installationsaufwand. Das Verlegen von Rohrschlangen oder die Bohrungen für Erdsonden sind vergleichsweise kostenintensiv. Einer Nutzung von Oberflächenwasser bedarf es der Zustimmung durch die Genehmigungsbehörden.
Der Trendsetter unter den Wärmepumpen ist die Luft/Wasser Wärmepumpe, die als Energiequelle die in der Umgebungsluft enthaltene Wärme nutzt. Frühere Modelle dieses Wärmepumpentyps hatten vor allem mit den kalten Außentemperaturen im Winter zu kämpfen und konnten so kaum Systemtemperauren von über 35 Grad Celsius erreicht werden. Mit modernen Luft/Wasser Wärmepumpen werden heute Temperaturen von über 70 Grad Celsius erreicht und das bei Außentemperaturen von unter -15 Grad. So wird die Luft/Wasser Wärmepumpe selbst für die Altbau Sanierung interessant.
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November 15, 2009 von heizungstechnik
Bei den heutigen Öl und Gaspreisen ist die Beheizung des eigenen Pools im Garten schon fast eine Art sein Kapital direkt aus dem Fenster zu werfen. Doch gerade für nicht überdachte Poolanlagen, die im freien stehen, gibt es über die Solarthermie einfache Möglichkeiten seinen Pool im Garten zu beheizen
Hierzu müssen nicht unbedingt teure Flachkollektoren oder Röhrenkollektoren eingesetzt werden. In den meisten Fällen reichen einige schwarze Kunststoffwannen mit aufgelegten Glasscheiben. Die Wannen mit dem Pool über eine Rohrleitungssystem verbunden. So heizt sich das Poolwasser auf und man kann selbst an kühleren Tagen und wenig Sonneneinstrahlung noch bei angenehmen Temperaturen im Pool schwimmen.
Die Solaranlagen zum selber bauen hat den Vorteil, dass sie besonders kostengünstig ist. Wer mehr investieren möchte und die Sonnenstrahlung auch an bewölkten Tagen nutzen will der sollte allerdings professionell gefertigte Sonnenkollektoren einsetzen und auf eine echte Solaranlage zur Schwimmbadheizung setzen. Diese ist vor allem auch bei geschlossenen Hallen sinnvoll
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August 30, 2009 von heizungstechnik
Bei dem Begriff Blockheizkraftwerk denkt man immer erst mal an ein großes Kraftwerk, das eigentlich nur für die Wärmeversorgung ganzer Gebäudekomplexe oder Stadtteile zuständig sein kann. Aber weit gefehlt, heute gibt es die auch unter dem Begriff BHKW bekannten Strom und Wärmeerzeuger auch für den Bereich von Einfamilienhäusern oder Zweifamilienhäusern.
Die Funktionsweise der Kraft Wärme Kopplung ist durchaus mit einem Auto vergleichbar, allerdings wird hier kein Lichtmaschine für die Stromerzeugung verwendet sondern ein Generator. Als Antriebsenergie für das BHKW werden im Normalfall die fossilen Brennstoffe Gas oder Öl genutzt. Dabei können auch durchaus Biogas oder Bioöl zum Einsatz kommen. Der eingebaute Verbrennungsmotor treibt den Generator für die Stromerzeugung an. Die bei der Verbrennung und durch die Reibung entstehende Wärme können zur Wärmeenergieversorgung verwendet werden.
Dabei haben BHKWs besonders bei Brennwert Nutzung einen Wirkungsgrad von fast 100% und sorgen für eine Energieersparnis beim Primärenergieverbrauch von bis zu 62%. Kraft Wärme Kopplungsanlagen während vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.
Die von verschiedenen Herstellern auf den Markt gebrachten Mini BHKW, verfügen heute bereits über einen kleinen Gasbrennwertkessel der bei Bedarf die Spitzenlast des thermischen Gebäude Energiebedarfs übernimmt.
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August 28, 2009 von heizungstechnik

Holzheizung (Foto quelle BDH)
Ob Scheitholzkessel, Pelletkessel oder Hackschnitzel Anlage. Wie der BDH jetzt mitteilt wurden im Jahre 2008 mit 35000 neuen Holz Zentralheizungen, mehr als doppelt so viele Holzheizungen eingebaut wie im Jahr 2007. Auch für das kommende Jahr kann mit einem steigenden Absatz von Biomasse Heizungen auf Holzbasis gerechnet werden.
Die steigende Nachfrage ist vor allem in der staatlichen Förderung für Holzheizungen zu suchen. Der Bund fördert eine mit Pellet, Hackschnitzel oder Scheitholz befeuerte Zentralheizung immerhin mit bis zu 2500 € pro Anlage. Wer die Holzheizung zusätzlich mit einer Solaranlage kombiniert erhält einen Bonus von 750€ oben drauf. Dazu kommt noch der Zuschuss für die Solaranlage selber in Höhe von 105€ pro Quadratmeter eingebauter Kollektorfläche. Das bringt bei einem Einfamilienhaus schnell mal 4000€ an Fördergeldern und entspricht ca. 20% der Investitionssumme.
Umwelt und Haushaltskasse werden es dem Betreiber der Holzheizung zusätzlich danken. Holz verbrennt Kohlendioxid neutral, bei der Verbrennung von Holz wird nur soviel Kohlendioxid an die Umwelt abgegeben, wie beim Wachsen der Bäume benötigt wird. Zudem ist Holz ein nachwachsender Rohstoff, der direkt in unseren heimischen Wäldern produziert wird und so noch die eigenen Wirtschaft stärkt. Mit einer Pelletsheizung lassen sich so schnell 1000€ im Jahr an Brennstoffkosten sparen, bezogen auf eine Einfamilienhaus aus den 1970er Jahren, immer vorausgesetzt, dass neben dem neuen Heizungskessel auch die Heizungsanlage selber optimiert wird.
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Juli 29, 2009 von heizungstechnik
So wie der Bundesindustrieverband Deutschland Haus, Energie- und Umwelttechnik in einer gemeinsam mit der BSW-Solar durchgeführten Erhebung festgestellt hat, wurden im ersten Quartal 2009, im Vergleich zu 2008, mit 215.000 Quadratmetern Kollektorfläche gut 10,5% mehr an Sonnenkollektoren auf den Dächern installiert.
Grund dafür sind sicherlich die guten Fördermöglichkeiten, die den Anlagenbetreibern zum Teil verstellige Zuschüsse für die neue Anlagentechnik sichern. Vor allem bei Austausch des alten Heizkessel, gegen eine Pelletsheizung oder einen Brennwert Heizkessel in Kombination mit einer Solaranlage, lässt sich da einiges an Herstellungskosten.
Auch die seit Anfang 2009 in Kraft getretenen Rahmenbedingungen für die Nutzung von erneuerbaren Energien bei Neubauten, die im Rahmen des Energien Wärmegesetzes zwingend vorgeschrieben ist, schafft ein positives Umfeld für Solaranlagen. Dabei wird knapp die Hälfte der verbauten Kollektorfläche in Anlagen zur Solarthermie eingesetzt.
Noch mehr Föderung erfahren die Sonnenkraftwerke aus Photovoltaik Solaranlagen, die sich jeder auf sein eigenes Hausdach installieren kann
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Juli 27, 2009 von heizungstechnik
In Zukunft ist für Neubauten vom Gesetzgeber vorgeschrieben, dass die für die Heizung und zur Erzeugung des Warmwassers benötigte Wärmeenergie zumindest zu einem Teil über regenerative Energien erzeugt wird. Es besteht von daher eine Pflicht zum Einsatz erneuerbarer Energien. Bei kleineren Gebäuden werden sich die Alternativen im Regelfall in Grenzen halten. Über die Pelletsheizung kann Biomasse verwendet werden und so eine 100 Prozentige Abdeckung der Wärmeversorgung über erneuerbare Energien erfolgen. Doch vielen ist die Pelletsheizung zu umständlich und technisch zu kompliziert. Man benötige spezielle Pellet Lagerräume, die wieder den dringend benötigten Wohnraum verknappen.
Damit die Vorschriften trotzdem eingehalten werden, besteht die Möglichkeit einen Modernen Öl- oder Gas Brennwertkessel mit einer Solaranlage zu kombinieren. Da aber die Sonne eigentlich immer dann scheint, wenn wir keine Wärmeenergie benötigen, muss die von der Solaranlage erzeugte Energie zumindest zeitweise zwischengespeichert werden. Hierfür kommen Solarspeicher zum Einsatz. Solarspeicher findet man in unterschiedlichen Bauformen. Vom einfachen Pufferspeicher der eine Schichtung der Temperaturen innerhalb des Speichers ausschließlich über die Thermik gewährleistet, bis zum high tech Schichtspeicher, der über thermische Klappen, die Temperaturverhältnisse innerhalb des Speichers genau am gewünschten Temperaturniveau einspeist und so eine entsprechende Schichtung erreicht.
Die Hersteller von modernen Solarspeichersystemen, wie etwas solvis oder paradigma, bieten komplett Systeme, mit Solarspeicher, Sonnenkollektoren, Solarregelanlagen und Verbindungsleitungen sowie Absperreinrichtungen und automatische geregelten Pumpensystemen an.
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Juli 17, 2009 von heizungstechnik
Bis vor wenigen Jahren wurde der Heizkessel gerne mal in der hintersten Kellerecke versteckt. Kaum jemand machte sich Gedanken über erneuerbare Energien, Solaranlagen oder Wärmepumpen. Wer wäre auf die Idee gekommen Holz mit einer Pelletsheizung zu verbrennen. Unsere Großväter und Großmütter waren ja froh, dass sie mit Einführung der Öl und Gasheizung nicht mehr die Kohlen aus dem Keller oder gar das Brennholz im Wald sammeln mußten.
Bei der Wahl des Heizungssystems konnten Bauherren noch bis Ende des letzten Jahrhunderts lediglich zwischen einer Öl Heizung oder einer Gasheizung wählen, mit dem Zwang zum Einsatz von erneuerbaren Energien, hat sich das Bild der Heizungstechnik völlig gewandelt.
Heute sind Heizungsanlagen hochmoderne und digitale Anlagen, die mit den modernsten Techniken betrieben werden und auch das letzte Quäntchen an Energie aus dem genutzten Brennstoff herausholen. Selbst für den ambitionierten Bauherrn sind allerdings diese Heizungssystem kaum noch durchschaubar. Wir wollen in unserem Blog Heizungstechnik, ein wenig Licht in die Technik bringen und Bauherren Informationen zur Verfügung stellen, die ihnen die Wahl der optimalen Heizungsanlage erleichtern.
Dabei wollen wir nicht nur die große Anlagentechnik beleuchten und über Wärmepumpen, Solaranlagen, Pelletsheizung oder Brennwerttechnik informieren, sondern auch den ein oder anderen Tipp zu einem Energie sparenden Betrieb der Heizungsanlage geben.
Das Nutzerverhalten hat einen großen Einfluss darauf ob die Heizung zu viel Energie verbraucht oder optimal betrieben wird. Dauernd offen stehende Fenster, weit aufgerissene Thermostat Ventile oder auch ein durchgängiger Betrieb der Heizung über 24 Stunden, sind nur einige Beispiele für Energieverschwendung.
Regelmäßige Wartungen, ein richtiges Befüllen der Heizung sind weitere Beispiele dafür, wie man mit einfachen Mitteln seine Energie Kosten reduzieren und die Umwelt schonen kann.
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