In diesem Jahr erfolgte bereits mehrfach eine Anpassung der Zuschüsse für eine Sanierung der Heizung. Wer da den Überblick nicht verlieren will und sich noch einige Fördergelder einstreichen möchte, der muss sich schon gut auskennen.
Das am 21.Oktober. 2007 überarbeitet Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) gehört sicher zu einem der Haupt Förderungsprogramme bei der Sanierung der alten Heizung. Hier gibt es einen netten Bonus, wenn der alte Heizkessel ausgetauscht und durch ein modernes Brennwertgerät ersetzt wird. Dabei muss aber zusätzlich eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung eingebaut werden. Für den Austausch der Kesselanlage gibt es dabei schon 750 Euro Fördergelder, zusätzlich kommen noch mal 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche hinzu. So kann man bei der Installation von 10 Quadratmetern Sonnekollektoren und einem Gas- oder Ölbrennwertkessel schon 1800 Euro an Investitionskostenzuschüssen vom Staat erhalten.
Selbst wer nur seine vorhandene Kesselanlage mit einer Solaranlage kombiniert, kann in den Genuss der seit 2.08.2007 erhöhten Förderung für reine Solaranlagen kommen, die zu diesem Stichtag immerhin um 50% erhöht wurde. Solaranlagen für die Warmwasserbereitung werden dabei mit 60 Euro je angefangenen Quadratmeter Kollektorfläche und Anlagen die zusätzlich zur Heizungsunterstützung dienen sogar mit 105 Euro. Ein Mindestförderbetrag von 425,50 Euro kann ebenfalls in Anspruch genommen werden.
Weitere Fördermöglichkeiten bestehen im Rahmen der Programme der KFW. Dabei unterstützt die KFW Förderbank die Anschaffung besonders effizienter Heizungstechnik und die Gebäudesanierung nach EnEV mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen. Auch hierbei wird der Austausch der alten Kesselanlage gefördert. Förderungsfähig sind aber nur der Einbau von Brennwerttechnologie oder Festbrennstoffkessel, wie etwa eine Pelletheizung.
Wer sein vor dem Jahr 1983 fertig gestelltes Gebäude auf Neubau Niveau bringt und die komplette Heizungsanlage dabei sanieren lasst, mit allen erforderlichen Einbauteilen zur Steigerung der Energieeffizienz, wie Pufferspeicher in Kombination mit Solaranlagen und Wärmepumpen und dabei auf ein Darlehen der KFW verzichtet, kann Zuschüsse bis zu 5000 Euro je Wohneinheit erhalten. Wird bei den Maßnahmen die Vorgaben der EnEV-Neubau um mindesten 30% unterschritten, erhält ein Förderung von maximal 8750 Euro.
In Kombination mit den Fördergeldern aus dem Marktanreizprogramm, kommt da ein nettes Sümmchen zusammen, das man an Zuschüssen für den Bau der Heizung einsetzen kann
